BERATUNG

Schwerpunkte der Beratung

Nachdem Ansätze des Föderalismus in den verschiedensten Kulturen in vergleichbarer Form auffindbar sind, ergibt sich hier die Möglichkeit, gesellschaftliche Modelle zu entwickeln, die den jeweilig eigenen Traditionen wie den durch die Globalisierung entstandenen Ansprüchen gerecht werden.

Insbesondere in Ländern ohne westliche nationalstaatliche Identifikation und unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen sind föderale Ansätze von besonderer Relevanz, da sie die Probleme der auf Mehrheitsprinzipien orientierten Demokratieansätze im Ansatz überwinden können und somit an konkreten Einzelprojekten die Grundlagen für eine spätere tragfähige Demokratie schaffen. Hier ergibt sich der existentielle Zusammenhang von Forschung und Beratung. Der Rahmen unserer Tätigkeit reicht dabei von grundsätzlichen Fragen zum Thema Föderalismus zu spezifischen Einzelaufgaben, z.B. Aufbau einer kommunalen Selbstverwaltung, Planungs- und Evaluierungsaufgaben einschließlich Wahlbeobachtung.

Ein neuer Schwerpunkt ist der Föderalismus auf der europäischen Ebene. Verschiedene Seminare, Umfragen und selbstkritische Erfahrungen aus unserer Auslandsberatung zeigen, dass in der europäischen Gemeinschaft selbst erhebliche Defizite zum Thema Föderalismus herrschen. In der politischen Praxis, im Alltag und im Bewußtsein der Menschen. Dies nicht nur in den neuen Mitgliedsstaaten. Darin muss auch ein Grund gesehen werden für eine Reihe von innereuropäischen Krisenerscheinungen. Wir bemühen uns deshalb, z.B. über Schulprojekte Prinzipien des Föderalismus gerade als Grundlage und Voraussetzung unserer Gemeinschaft jungen Menschen näher zu bringen.

Beratungen finden statt zu:

"Föderalismus" als Lernziel im europäischen Bildungswesen
Sicherung föderaler Entwicklungen der Russischen Regionen
Lösungsmöglichkeiten zum Konflikt Georgien/Abchasien
konföderales Modell für Zypern
föderale Konzepte für arabische Länder
kommunale Selbstverwaltung Peking/Shanghai
regionale Selbstverwaltung in Sierra/Indien
Bildungswesen, Santiago de Cuba, Cuba

 

Mitarbeiter des Instituts arbeiteten und arbeiten mit folgenden Organisationen zusammen:

Foreign Ministry of the Russian Federation
Republic of Burjatia
Soros Foundation, VW-Stiftung, Weltbank u.a.
Außenministerium der Türkischen Republik
Universität Santiago de Cuba
Verfassungsgericht der Russischen Föderation
Lifelong Learning Education and Training Programme (Erasmus / Comenius)